Sebastian Römer

Stadt Bornheim - Fachbereich 11.2 - Wirtschafts-, Tourismus- und Kulturförderung, Ehrenamt, Partnerschaften, Stadtarchiv

Telefon: 02222 945 - 339

E-Mail: sebastian.roemer@stadt-bornheim.de

Paul Corrales Braun

Telefon: 02222 945 - 225

E-Mail: corrales@wfg-bornheim.de

Auftrag und Ausrichtung

Wirtschaftsförderung mit Haltung für Bornheim

Die WFG Bornheim entwickelt Gewerbegebiete in der Stadt Bornheim, bietet Ansiedlungsberatung und unterstützt Unternehmen, ihre Prozesse Gemeinwohl orientiert zu gestalten.

Der Aufgabenbereich der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH Bornheim (kurz: WFG Bornheim) als kommunale Gesellschaft ist angesiedelt zwischen Politik, Wirtschaft und Verwaltung und dient der Wohlstands- und Gemeinwohlförderung der in der Stadt Bornheim lebenden Bürger*innen. Laut Gesellschaftsvertrag ist der Zweck der WFG Bornheim, die wirtschaftliche und soziale Struktur der Stadt Bornheim zu verbessern. Dies geschah seit dem Jahr 2000 im Wesentlichen durch die Erschließung und Entwicklung von Gewerbegebieten zur Ansiedlung von Unternehmen und der damit verbundenen Schaffung neuer oder der Sicherung bestehender Arbeitsplätze.

Im Jahr 2020 haben wir als erste kommunale Wirtschaftsförderungsgesellschaft in Deutschland einen Gemeinwohl-Bericht und eine Gemeinwohl-Bilanz für den Berichtszeitraum 2017/2018 erstellt. Seither ist die aktive Förderung wirtschaftlich stabiler, sozial möglichst gerechter und ökologisch zukunftsfähiger Strukturen in Bornheim und der Region noch stärker in den Fokus gerückt. Für diese Zielerreichung haben wir 2021 das Bornheimer Innovations- und Nachhaltigkeitszentrum (kurz: BINZ) gegründet. Ein wichtiges Element für dieses Ziel ist die Förderung der Gemeinwohl-Orientierung der Bornheimer Unternehmen. Um unsere Aktivitäten systematisch auszurichten, haben wir im Jahr 2023 die zweite Gemeinwohl-Bilanz für die Geschäftsjahre 2020/21 erstellt.

Hier geht es zur Gemeinwohl-Strategie  für Bornheim.

Die vielen sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit machen deutlich, dass wir nicht weiter machen können wie bisher. Es braucht eine klare Ausrichtung, die die Umwelt und die sozialen Bedürfnisse der Menschen in den Fokus nimmt. Damit wir diesen Herausforderungen begegnen und für eine nachhaltige Zukunft sorgen können. Eine solche klare Ausrichtung ist für uns die Gemeinwohl-Ökonomie, die auf den grundlegenden Werten von Menschenwürde, Solidarität & Gerechtigkeit, ökologischer Nachhaltigkeit und Transparenz & Mitbestimmung beruht. Das praktische Management-Werkzeug für die Umsetzung bietet die Gemeinwohl-Bilanz. Wir sind uns bewusst: Die Gemeinwohl-Ökonomie ist nicht der einzige Ansatz für Nachhaltigkeitsmanagement. Es gibt viele spannende Konzepte und Werkzeuge. In unserer praktischen Arbeit hat sich der Werte basierte Ansatz der Gemeinwohl-Ökonomie als inspirierendes Werkzeug bewährt, mithilfe dessen wir das Angebot und die Tätigkeitsfelder der WFG Bornheim und insbesondere des Geschäftsbereichs BINZ stetig weiterentwickeln.

Unsere Werte

Im Kontakt mit unseren vielfältigen Gesprächs- und Kooperationspartner*innen sind für uns folgende Werte handlungsleitend:

Partnerschaftlichkeit: Wir verstehen uns als Sparringspartner unserer Kund*innen und unterstützen im Rahmen unserer Möglichkeiten;
Kommunikation auf Augenhöhe: Wir versuchen, die Bedürfnisse und Interessen unserer Gesprächspartner*innen zu verstehen und zu berücksichtigen. Von diesen erwarten wir die gleiche Haltung;
Konsequente Ausrichtung an einem Gemeinwohl-orientierten Ziel: Wir erkennen, dass es begründete Einzelinteressen gibt. Wir stellen diese jedoch in den Kontext und fragen: Was hilft den Menschen in Bornheim und der Region für ein Gemeinwohl-orientiertes und gutes Leben auch in Zukunft?
Wertschätzung und Dankbarkeit: Für unsere Mitmenschen und unserer Umwelt;
Transparenz und Klarheit: Wir erklären die Gründe unserer Entscheidungen und Konditionen;
Ehrlichkeit: Wir sind ehrlich gegenüber unseren Gesprächspartner*innen, sagen auch Nein und versuchen, unser eigenes Handeln ehrlich zu reflektieren;
Mut, Bestehendes weiterzuentwickeln: Wir setzen uns für die nachhaltige Transformation des Wirtschaftsgeschehens ein;
Experimente und Scheitern wagen: Wir wagen uns aus der Komfortzone und sind aufrichtig bestrebt, unser Bestes zu geben. Wenn Entscheidungen nicht zu den erwarteten Ergebnissen führen, reflektieren wir und richten unseren Blick nach vorne.